Aktuelles

Dezember 2012

›Der Hals der Giraffe‹ als Bühnen-Monolog: Die Uraufführung des Bildungsdramas findet am 8. Dezember 2012 im Senckenberg-Museum in Frankfurt am Main statt. Regie führt Florian Fiedler, Heidi Ecks ist Inge Lohmark.

November 2012

Judith Schalansky, interviewt von Ivo Gabrowitsch: »Jedes gedruckte Buch muss beweisen, warum es nicht als Datenmasse auf die Welt gekommen ist.«

Oktober 2012

›Der Hals der Giraffe‹ gibt es ab sofort als Taschenbuch. Statt in karges Leinen ist es nun in einen Naturkarton gebunden: suhrkamp taschenbuch 4388.

September 2012

Judith Schalansky im FAZ-Gespräch: Wie tut man Büchern Gewalt an, Frau Schalansky?

September 2012

›Der Hals der Giraffe‹ ist ›Das schönste deutsche Buch‹. Der mit 10.000 Euro dotierte 1. Preis der Stiftung Buchkunst wurde am 5. September in Frankfurt am Main vergeben. [Fotos der Preisverleihung], [Berichterstattung]

Mai 2012

Der Spycher: Literaturpreis Leuk 2012 geht an Judith Schalansky. In der Begründung der Jury heißt es: »Mit verschwenderischer Strenge macht ihre Sprache sich an die Kartierung des Unsichtbaren.«

März 2012

Judith Schalansky erhält für ihren Roman ›Der Hals der Giraffe‹ den Förderpreis zum Friedrich-Hölderlin-Preis 2012 der Stadt Bad Homburg.

Termine

[Termine von Lesungen und Veranstaltungen]

Zur Autorin

(Foto: Susanne Schleyer / Suhrkamp Verlag)

Judith Schalansky, geboren 1980 in Greifs­wald, studierte Kunst­geschichte und Kommunikations­design, unter­richtete Typo­grafische Grund­lagen an der Fach­hoch­schule Potsdam und lebt heute als freie Schrift­stellerin in Berlin. Ihr literarisches Debüt war der Matrosen­roman Blau steht dir nicht (2008). Für ihren Atlas der abge­legenen Inseln (2009) wurde sie mit dem 1. Preis der Stiftung Buch­kunst ausgezeichnet.

Januar 2012 – Interview

Michael Stadler hat Judith Schalansky für die Münchner Abendzeitung zur Einsamkeit der Pantoffeltiere befragt.

November 2011 – Interview

Silke Rabus vom österreichischen Anzeiger hat mit Judith Schalansky ausführlich über ihren Bildungsroman gesprochen.

September 2011 – Porträt

Maike Albath hat Judith Schalansky für die Cicero porträtiert.

18. August 2011 – Video

Judith Schalansky erzählt bei aspekte von ihrem neuen Roman.

Rezensionen

»Maliziös, witzig und berührend. […] Der beste Roman des Jahres.«
Hubert Winkels, Deutschlandfunk

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»Ein faszinierendes Buch. […] Lehrerin Lohmark ist eine Persönlichkeit, ein schräger Vogel, eine großartige Romanfigur.«
Volker Hage, Der Spiegel

»Ein psychologisches und sprachliches Meisterwerk. […]
Judith Schalansky ist schon jetzt ein Glücksfall für die deutsche Literatur.«

Alexander Cammann, Die Zeit

»Ein kühner Roman!«
Ursula März, 3sat Kulturzeit

»Judith Schalansky gelingt mit ›Der Hals der Giraffe‹ ein Kunst­stück.«
Sebastian Hammelehle, Spiegel online

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»Ein aufregend trockener Roman über die brennenden Fragen unserer Zeit.«
Felicitas von Lovenberg, Frankfurter Allgemeine Zeitung

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»Man sieht es – und muss es haben.«
Friedrich Forssman, Börsenblatt

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»Einer der besten, witzigsten, abgründigsten und gewagtesten Romane, den dieser Bücherherbst zu bieten hat.«
Urlich Rüdenauer, Deutschlandradio

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»Ein präzises Seismogramm.«
Der Stern

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»Die Geschichte, die hier erzählt wird, ist so hinreißend, dass einem beim Lesen fast die Tränen .«
Ariane Breyer, Neon

»Mit der Biologielehrerin Inge Lohmark hat die Schrift­stellerin Judith Schalansky die wunderbar-grausamste Roman­figur der Saison geschaffen.
Ulrich Rüdenauer, Die Tageszeitung

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»Eine hinreißende Suada. […] Unser Buch des Herbstes.«
Elmar Krekeler, Welt kompakt

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»Glaubhaft, eindringlich und nicht ohne Komik. […] Im ›Hals der Giraffe‹ vereinigt Schalansky abermals elegant Wissenschaft und Mythenbildung, Fakt und Fiktion.«
Jutta Sommerbauer, Die Presse

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»›Der Hals der Giraffe‹ ist nicht nur ein radikal schonungsloses, demaskierendes Buch, auch nicht einfach das schönste Biologiebuch seit Einführung der Allgemeinen Schulpflicht, sondern auch das stärkste Argument für die Überlegenheit des Haptischen in Zeiten von E-Books, iPads und Kindles.«
Julius Schlögl, fm5.at

»Judith Schalansky zeichnet hier überzeugend sprachlich präzise und schnörkellos eine emotional retardierte Frau.«
Gesa Husemann, Litlog

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»Wie aus einem Tropf träufelt eine vollkommene Mischung aus aufmerksamer Fantasie und poetisch-kühler Sprache dem Lesenden hoch dosiert in den Kreislauf.«
Erhard Schütz, Das Magazin

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»Ein aufsehenerregendes Buch!«
Alf Mentzer, hr2

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»222 Seiten nahtloser innerer Monolog, abgehangene, ausgereifte Figuren­rede. Ein kleiner, feiner, gemeiner Roman.«
Wieland Freund, Die Welt

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»Das Schöne, Irritierende an dieser Suada besteht darin, dass vieles davon zwar höchst unkorrekt, aber nicht falsch ist. […] ›Der Hals der Giraffe‹ lässt sich als subtiler Beitrag zur Bildungsdebatte lesen.«
Jörg Magenau, Süddeutsche Zeitung

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»Ein hinreißender Beweis dafür, was Literatur kann.«
Korinna Hennig, NDR Kultur

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»Sehr amüsant zu lesen. […] Judith Schalansky zeichnet das Bild einer unsympathischen Frau so eindringlich, dass man heftige Sympathie für diese aus der Zeit gefallene Heldin empfindet.«
Manuela Reichardt, Deutschlandradio

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»Herausragend!«
Heiko Zwirner, tip

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»Wie hier Pilze verehrt, wie die Stellersche Seekuh bedacht, wie Chlorophyll verherrlicht wird – das ist wunderbar zu lesen und zeigt zugleich: Taxonomien sind Monumente der Schönheit, vor allem, wenn sie so poetisch wuchern wie in diesem Roman.«
Jutta Person, Literaturen

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»Könnte ein Text eine Frisur haben: dieser trüge einen Dutt.«
Meinolf Reul, Monnier Beach Blog

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»Mit tiefer Empathie führt Schalansky vor, wie es einer Person ergeht, die alles Störende mit einem starren Blick nach vorn verdrängt. Inge Lohmark geht einem nahe.«
Daniel Schreiber, Cicero

»Judith Schalansky gelingt das kleine Wunder, Unterrichtsstoff zum Roman werden zu lassen, und die Evolution zur Metapher für Resignation. Selten las sich beklemmende Tristesse so vergnüglich.«
Christine Gräbe, Emotion

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»Es ist ein absolut ungewöhnliches Buch (was sich auch auf den Einband in grobem Leinen und die faszinierenden Illustrationen im Buch bezieht) über eine sperrige Frau, die man aber nicht wirklich unsympathisch finden kann und deren Überlebensstrategien zusehends nicht mehr greifen.«
Susanne Garsoffky, frauTV />

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»Eine der beeindruckendsten, intensivsten Lektüren der letzten Jahre!«
Marius Fränzel, bonaventura

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»Judith Schalansky denunziert Inge Lohmark nicht. Statt dessen nähert sie sich dieser Lehrerin so, wie diese es nicht könnte: Über Empathie lässt sie Mitgefühl wachsen. […] Auf geradezu mitreißende Weise wird biologisches Wissen dargeboten. Eine Wunderwelt tut sich auf.«
Irmtraud Gutschke, Neues Deutschland

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»Lohmark ist eine schrullige Zynikerin. Ihr biologistisches Weltbild macht die Lektüre hochkomisch - und es macht sie tieftraurig. Und so lässt einen dieses unberührbare Buch über eine unberührbare Frau nicht unberührt.«
Tobias Becker, KulturSpiegel

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»Die Entdeckung des Jahres!«
Andrea Beier, Mayersche-Blog

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»Dieser Roman ist lesenswert. Komisch, ironisch, einfühlsam und gleichzeitig brutal und traurig. Ich wünsche ihm viele Leserinnen und Leser.«
Kerstin Liebich,

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»Es sind vor allem die Unnahbarkeit und der Starrsinn der Protagonistin, welche einen faszinieren. Schon allein deshalb sucht man nach Bruchstellen in deren System – wird darüber hinaus aber auch mit zahlreichen Illustrationen beglückt, die einem das Gefühl vermitteln, es hier mit einer Art ›Schulbuch‹ zu tun zu haben.«
zuckerkick.com

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»220 Seiten intelligentes Lesevergnügen […] Inge Lohmark hat mich mitgenommen in ihr Leben, so dass ich teilweise völlig vergessen habe, dass der Text eine Fiktion ist. Und das macht doch gute Literatur aus? Unbedingt lesen!«
Petra Bohm, booksblog.ch

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»Es ist ein aufwühlendes Buch, das mich total in seinen Bann gezogen hat. Diese klare Sprache für diese gebrochene Figur. […] Wundert euch nicht, wenn ihr nach der Lektüre ganz anders über eure Biologielehrer denkt.« Susanne Niemann, irrewirre-Blog

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»Ein grausam schönes Buch, poetisch und komisch und manchmal sehr verstörend.« Stumme-Erzähler-Blog

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Judith Schalansky liest aus ›Der Hals der Giraffe‹

Film von Winfrid Parkinson.

Zum Buch

Anpassung ist alles, weiß Inge Lohmark. Schließlich unterrichtet sie seit mehr als dreißig Jahren Biologie. Daß ihre Schule in vier Jahren geschlossen werden soll, ist nicht zu ändern – in der schrumpfenden Kreisstadt im vorpommerschen Hinterland fehlt es an Kindern. Lohmarks Mann, der zu DDR-Zeiten Kühe besamt hat, züchtet nun Strauße, ihre Tochter Claudia ist vor Jahren in die USA gegangen und hat nicht vor, Kinder in die Welt zu setzen. Alle verweigern sich dem Lauf der Natur, den Inge Lohmark tagtäglich im Unterricht beschwört. Als sie Gefühle für eine Schülerin der 9. Klasse entwickelt, die über die übliche Haßliebe für die Jugend hinausgehen, gerät ihr biologistisches Weltbild ins Wanken.

       
Impressum: Judith Schalansky V.i.s.d.P
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